Letztes Jahr
Letztes Jahr um diese Zeit warst du noch am Leben. Wir haben am Telefon gescherzt und du wolltest von uns wissen, wie das Bier in Thailand schmeckt. Und niemand aus der Familie wusste, dass sich zwei Tage später unser Leben komplett ändern wird. Wir denken so viel an dich, vor allem jetzt, wo sich dein Todestag jährt. “Letztes Jahr um diese Zeit …” taucht viel in unseren Gesprächen auf. Ostern warst du in Gesprächen und Gedanken ganz nah bei uns. Leztes Jahr Ostern …. Gründonnerstag ist dein Todestag. Viel ist passiert in den letzten 12 Monaten. Und ich bin mir sicher, du bist immer bei uns. Du weisst, dass sich Mutti super tapfer hält. Ein Jahr mit Höhen und Tiefen liegt hinter uns. Und vor uns liegt unsere Hochzeit am 1. September. Ich weiss, wie sehr dir das am Herzen lag. Sicher bist du an diesem Tag ganz nah bei uns.
Happy Birthday, Papa!
uuuuuhhh …..aaaaah … oooooh
Ich sage euch. Ich habe Muskelkater. Herrgott nochmal. In den hinteren Oberschenkeln. Weil Frau rheinleuchten macht nämlich neuerdings YOGA. Jawoll. Zur inneren und körperlichen Ausgeglichenheit. Uuuuuuh. Was hab ich Schmerzen. Weil nix is mit: mach mal oooohhhmmm und gemütlich vor sich hinmeditieren. Ich verbiege mich wie eine Brezel und bin erstaunt in welche Positionen ich meinen alternden Körper schieben kann. Und dehnen. Und anspannen. Und entspannen. Jessas. Was für Schmerzen. Und dann huldige ich noch meinen geflexten Fußspitzen. Ja klar. Sieht nicht wirklich entspannt und elegant aus. Aber was solls.
Ich bewege mich zwischen Sonnengruß, Hund, Panther, Marionette und weiss schon während ich fast zwei Stunden dehne, atme und schwitze, dass der Schmerz kommen wird. Aber ich fühle mich toll….. ausgeglichen ….. geerdet. Yoga war ein Versuch. Und ich glaube wir mögen uns. Yoga und ich
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Wau … da hat sich ganz schön was getan in den letzten 46 Jahren ….
Hier habt ihr die Möglichkeit, selbst einen Blick drauf zu werfen. Ein herzliches Willkommen dem 7milliardsten Bewohner unserer Erde!
Und plötzlich …
…. war es Herbst.
Skiurlaub gebucht.
Winterurlaub gebucht.
Das Leben hat uns mich wieder!
Manchmal …
…. überfällt mich meine Verlustangst wie ein wildes brüllendes Tier. Und hätte ich die Möglichkeit, würde ich gerne noch ein paar schöne gemeinsame Jahre mit meiner Mama aushandeln. Nachdem drei Monate vergangen sind, hat sich der erste große und niederschmetternde Schmerz in einen stets vorhandenen aber nicht mehr alles bestimmenden Begleiter gewandelt. Und diese tolle Frau, die über lange Zeit kein selbstbestimmtes Leben mehr führen konnte, findet langsam den Weg zurück. Und ich wünsche mir zutiefst egoistisch, die Zeit könnte jetzt einfach stehen bleiben …
Sweat Baby!
Wenn man tagelang am Morgen schweissgebadet im Bett liegt, sollte man vielleicht mal seinen Kopf einschalten die Winterdecke verbannen und die Sommerdecke überziehen. *ansHirnlang*
Zwei Tage lang viel Unwetter, viel Regen und heute ein kühler Sommertag. Zeit zum Durchatmen, morgen wird es wieder sommerlich warm!
I – 28802 Mergozzo
Das verlängerte Wochenende um Fronleichnam haben wir genutzt, gemeinsam ein paar Tage Freizeit zu geniessen. Am Donnerstag musste Herr F. noch ins Büro und am Freitag morgen machten wir uns bei eher ungemütlichem Wetter auf in Richtung Berge. Die ersten und Gott sei Dank auch letzten Regentropfen während dieser drei Tage erwischten uns in der Nähe von Luzern. Doch je weiter wir Richtung Gotthard kamen, umso erfreulicher wurde das Wetter. Den Gotthardpass haben wir dieses Mal rechts liegen lassen und sind über Oberalp (küüüühl) mit einem kleinen Kaffee-Zwischenstopp in Disentis (teuer) über den Luc Manier Richtung Lago Maggiore. Bei heissen Temperaturen gondelten wir den See entlang in Richtung Verbania – hier ging es dann ab in die Berge Richtung Mergozzo.
Nachdem wir ein paar Tage eine Unterkunft am Lago Maggiore gesucht haben und uns eigentlich wie jedes Mal über überteuerte Zimmer ärgerten und und gruslige Hotelbewertungen gelesen haben, entschieden wir uns dieses Mal dafür, einen kleinen Umweg in Kauf zu nehen und schlugen unser Quartier in Mergozzo auf.
Der Lago di Mergozzo ist nur ein paar Kilometer vom Lago Maggiore entfernt und war in grauer Vorzeit auch mit diesem verbunden. Der See ist klein und übersichtlich und deshalb auch viel wärmer als der große Lago Maggiore. Eingebettet in wunderschöne Natur ist der kleine See am Seeufer und an den Berghängen nicht so bebaut wie der Lago Maggiore – ein wahres Idyll und einer der saubersten Seen von Oberitalien. Wasserqualität und -wärme konnten wir kurz nach unserer Ankunft im Hotel Due Palme testen, weil es dort einen hoteleigenen Badestrand mit direktem Zugang zum See gibt.
Das kleine Hotel erwies sich während unseres Aufenthalts als wahrer Glücksgriff. Direkt an der Seepromenade und doch mitten im Geschehen gelegen, bot unser Zimmer alles was wir nach anstrengenden Stunden auf dem Motorrad benötigten. Gute Betten, eine saubere Dusche und die Möglichkeit, zu Fuß zum Essen zu gehen. Mit 90 Euro/Nacht immer noch kein Schnäppchen, erwies sich das Hotel aber als eines der Besten, das wir bis zu diesem Zeitpunkt in der Region rund um den Lago Maggiore und auch am Lago di Como hatten. Obwohl wir kein Zimmer mit Seesicht gebucht hatten, hatten wir von unserem Fenster bzw. von der davor liegenden Terrasse einen wunderbaren Blick aufs Städtchen und auf den See.
Mergozzo ist ein kleines gepflegtes Städtchen mit italienischem Charme. Direkt am Hotel befindet sich die Piazza, wo sich am Abend das Leben abspielt. Mit Pizzeria, Bar und Gelateria ist dort alles geboten, was der Reisende zum Glücklichsein benötigt. Eine kleine Kirche (St. Martha) mit Glockenspiel zweimal täglich vervollständigt den liebenswerten Eindruck der kleinen Stadt mit seinen verwinkelten Gassen, Kopfsteinpflaster und bescheidenen Häusern.
Nach vielen Stunden auf dem Motorrad und einem guten und reichlichen Abendessen nutzten wir die Gelegenheit, durch die Stadt zu stromern und uns noch ein wenig die Beine zu vertreten. Häuser mit massiven Treppen aus Backstein, mit alten Türen und Balkonen- geschmückt mit Blumen – hinterlassen ein rundes Bild dieser kleinen Stadt mit vielen Einflüssen im romanischen Stil.
Wir haben unsere Tage in Mergozzo sehr genossen und wussten vor allem auch die Nähe zu allen Attraktionen der Region rund um den Lago Maggiore zu schätzen. Das Val d’Ossola, die kurze Entfernung zum Lago di Orta und nach Verbania bzw. Baveno machen Mergozzo zu einem perfekten Stützpunkt für Motorradausflüge.







