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Sweat Baby!

15. Juli 2011

Wenn man tagelang am Morgen schweissgebadet im Bett liegt, sollte man vielleicht mal seinen Kopf einschalten die Winterdecke verbannen und die Sommerdecke überziehen. *ansHirnlang*

Zwei Tage lang viel Unwetter, viel Regen und heute ein kühler Sommertag. Zeit zum Durchatmen, morgen wird es wieder sommerlich warm!

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I – 28802 Mergozzo

7. Juli 2011

Das verlängerte Wochenende um Fronleichnam haben wir genutzt, gemeinsam ein paar Tage Freizeit zu geniessen. Am Donnerstag musste Herr F. noch ins Büro und am Freitag morgen machten wir uns bei eher ungemütlichem Wetter auf in  Richtung Berge. Die ersten und Gott sei Dank auch letzten Regentropfen während dieser drei Tage erwischten uns in der Nähe von Luzern. Doch je weiter wir Richtung Gotthard kamen, umso erfreulicher wurde das Wetter. Den Gotthardpass haben wir dieses Mal rechts liegen lassen und sind über Oberalp (küüüühl) mit einem kleinen Kaffee-Zwischenstopp in Disentis (teuer) über den Luc Manier Richtung Lago Maggiore. Bei heissen Temperaturen gondelten wir den See entlang in Richtung Verbania – hier ging es dann ab in die Berge Richtung Mergozzo.

Nachdem wir ein paar Tage eine Unterkunft am Lago Maggiore gesucht haben und uns eigentlich wie jedes Mal über überteuerte Zimmer ärgerten und und gruslige Hotelbewertungen gelesen haben, entschieden wir uns dieses Mal dafür, einen kleinen Umweg in Kauf zu nehen und schlugen unser Quartier in Mergozzo auf.

Der Lago di Mergozzo ist nur ein paar Kilometer vom Lago Maggiore entfernt und war in grauer Vorzeit auch mit diesem verbunden. Der See ist klein und übersichtlich und deshalb auch viel wärmer als der große Lago Maggiore. Eingebettet in wunderschöne Natur ist der kleine See am Seeufer und an den Berghängen nicht so bebaut wie der Lago Maggiore – ein wahres Idyll und einer der saubersten Seen von Oberitalien. Wasserqualität und -wärme konnten wir kurz nach unserer Ankunft im Hotel Due Palme testen, weil es dort einen hoteleigenen Badestrand mit direktem Zugang zum See gibt.

Hotel Due Palme Mergozzo

Das kleine Hotel erwies sich während unseres Aufenthalts als wahrer Glücksgriff. Direkt an der Seepromenade und doch mitten im Geschehen gelegen, bot unser Zimmer alles was wir nach anstrengenden Stunden auf dem Motorrad benötigten. Gute Betten, eine saubere Dusche und die Möglichkeit, zu Fuß zum Essen zu gehen. Mit 90 Euro/Nacht immer noch kein Schnäppchen, erwies sich das Hotel aber als eines der Besten, das wir bis zu diesem Zeitpunkt in der Region rund um den Lago Maggiore und auch am Lago di Como hatten. Obwohl wir kein Zimmer mit Seesicht gebucht hatten, hatten wir von unserem Fenster bzw. von der davor liegenden Terrasse einen wunderbaren Blick aufs Städtchen und auf den See.

Seeblick - Morgenstimmung

Mergozzo ist ein kleines gepflegtes Städtchen mit italienischem Charme. Direkt am Hotel befindet sich die Piazza, wo sich am Abend das Leben abspielt. Mit Pizzeria, Bar und Gelateria ist dort alles geboten, was der Reisende zum Glücklichsein benötigt. Eine kleine Kirche (St. Martha) mit Glockenspiel zweimal täglich vervollständigt den liebenswerten Eindruck der kleinen Stadt mit seinen verwinkelten Gassen, Kopfsteinpflaster und bescheidenen Häusern.

Mergozzo in der Dämmerung

Nach vielen Stunden auf dem Motorrad und einem guten und reichlichen Abendessen nutzten wir die Gelegenheit, durch die Stadt zu stromern und uns noch ein wenig die Beine zu vertreten. Häuser mit massiven Treppen aus Backstein, mit alten Türen und Balkonen-  geschmückt mit Blumen – hinterlassen ein rundes Bild dieser kleinen Stadt mit vielen Einflüssen im romanischen Stil.

Blick auf St. Martha

Wir haben unsere Tage in Mergozzo sehr genossen und wussten vor allem auch die Nähe zu allen Attraktionen der Region rund um den Lago Maggiore zu schätzen. Das Val d’Ossola, die kurze Entfernung zum Lago di Orta und nach Verbania bzw. Baveno machen Mergozzo zu einem perfekten Stützpunkt für Motorradausflüge.

Lago Maggiore am Morgen

Schön wars!

Oha ..

6. Juli 2011

… da ging sie dahin, die Zeit. Mehr als ein Monat ist vergangen und viel ist passiert.

Ein paar Highlights der letzten Wochen:

  • Ein Freitag mit dem Motorrad im Elsass
  • Eine gekündigte Kollegin
  • Ein viel zu viel dienstreisender Lebensgefährte
  • Eine neue Kollegin
  • Drei Tage am Lago Maggiore / Lago Mergozzo
  • Abschied von den Nachbarn
  • Viele Kilometer auf der Autobahn
  • Vier Tage in England
  • Wunderschönes Sommerwetter (nicht in England)
  • Viele Stunden auf der Dachterrasse
  • Ein wunderschönes kleines Babymädchen in England
  • Traurigkeit und immer mal wieder Tränen
  • Sorgen und Zuversicht

Morgen abend sitze ich wieder im Auto und schrubbe in den Abendstunden 500 Kilometer auf der Autobahn. Erfahrungsgemäß (wie die letzten Wochen gezeigt haben) ist der Donnerstag der perfekte Tag, da der Freitagabend mit all den Wochenendurlaubern wesentlich anstrengender zu fahren ist. Aber die Tatsache, dass ich viel Zeit im Auto verbringe bleibt. Egal ob Donnerstag oder Freitag.

An diesem Wochenende liegt ein letzter Schritt vor uns, der uns schwer auf der Seele liegt. Meine Mama und ich werden den Kleiderschrank meines Papas ausräumen. Ein schwerer Gang und wahrscheinlich werden sich viele denken „warum schon jetzt“? Natürlich begleitet uns der Gedanke, dass wir mit diesem Schritt wieder ein großes Stück „Anwesenheit“ einfach tilgen. Wieder ein Stück mehr von ihm, das uns verlässt. Andererseits ist es für meine Mama sehr schwer, jeden Tag mit seiner Kleidung konfrontiert zu werden – immer wenn sie den Schrank öffnet. Vieles hat sie schon aussortiert, weggegeben …. neue Kleidung, die er im letzten Jahr nicht mehr getragen hat, weil er kaum noch das Haus verlassen konnte. Mir graut vor Freitag, da bin ich ganz ehrlich. Aber wenn ich sehe, wie stark und tapfer meine Mama ist, dann weiss ich: Wir schaffen das. Gemeinsam.

Ein Überraschungsgeschenk

30. Mai 2011

Und plötzlich … so aus heiterem Himmel … wurde uns ein gemeinsames verlängertes Wochenende geschenkt. Vier Tage nur für uns. Ohne Pläne. Ohne Verpflichtungen. Einfach so. Nur wir zwei.

Geschenkte gemeinsame Zeit, weil der geplante Besuch fürs verlängerte Himmelfahrtwochenende abgesagt hat.

*Yippie*

Ich finde es wirklich schade, dass Bruder und Schwägerin nicht kommen können. Aber nachdem ich die letzten vier Wochenenden jeweils 1000 Kilometer abgespult habe, freue ich mich einfach darauf, ein Wochenende einfach nur gemeinsam mit Herrn F. zu verbringen. Jetzt muss ich nur noch mir selbst erklären, dass ich keine Rabentochter bin, weil ich mich auf dieses Wochenende  freue.

Uff!

25. Mai 2011

Dieser Kelch ging an mir vorüber!

Heute …

24. Mai 2011

…. trifft sich Herr F. mit einem  Headhunter. Und ich bin mir super unsicher, was ich mir im  Moment gerade wünschen soll .

Scheint so, als könnte man es mir auch nicht recht machen.

Pro: Zurück nach Bayern, 2 Stunden weniger Fahrtzeit nach Hause, die Möglichkeit sich gemeinsam eine neue Wohung ein Haus zu suchen
Contra: Ein erneuter Umzug, erneute  Jobsuche, noch mehr Reisetätigkeit von Herrn F., FRANKEN und schon wieder eine Landidylle Kleinstadt, und zu guter Letzt: Kiki und James kommen zurück nach Deutschland und wollen in unsere Ecke … und ICH ziehe zeitgleich weg?? Geht gar nicht!!!

Vielleicht mache ich mir auch ganz umsonst nen Kopf und heute Abend löst sich alles in Wohlgefallen auf …..

.

12. Mai 2011

Kann mir mal bitte jemand sagen, warum ich ausgerechnet auf Erdbeerquark Sodbrennen bekomme? Momentan spielt irgendwie alles verrückt.

Menno!!!